Landmauer - Letzi

 

Bei der Landmauer handelt es sich um eine mittelalterliche Letzi (mhd. Letze= Hinderung, Schutzwehr, Grenzbefestigung). Die Mauer wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut und war ursprünglich mit Zinnen, Wehrgängen und Türmen ausgestattet. Als eigentliche Talsperre diente sie der Verteidigung des oberen Teils des Wallis gegen Angriffe aus dem Westen. Ihre Aufgabe verlor die Landmauer, als sich die Grenze zwischen Ober- und Unterwallis nach Westen ( Leuk-Salgesch-Siders) verschob. In der jüngsten Vergangenheit hat man den Wert der Mauer wiedererkannt und deshalb haben die kantonalen und eidgenössischen Behörden die Mauer zu einem Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt. Zusätzlich ist sie die mit Abstand am besten erhaltene Letzi in der ganzen Schweiz. Entlang der Landmauer geben 8 Infotafeln detaillierte Auskunft über die ehemalige Talsperre.

 
Die Mauer von Gamsen_0001

DIE MAUER VON GAMSEN von Hans Steffen

Westlich von Gamsen stehen die Überreste einer ehemals gewaltigen Mauer.  Jahr­hunderte lang haben Fremde und Einheimische, Forscher und Laien über  diese Mauer geschrieben und darüber gerätselt, wer sie erbaut haben könnte und wozu sie gedient  haben mag.
ln einer «Chronik des Wallis» von ca. 1731 lesen wir, wie Volk und Gelehrte vor fast 200 Jahren über diese  Mauer dachten:  Zur Publikation

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